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Unser erstes 3D-Turnier oder »Die Nebel von Kaufbeuren«

Aktualisiert: 15. Dez. 2021

Immer wieder hatten wir in Unterhaltungen mit anderen Bogenschützen erfahren, dass sie regelmäßig an Turnieren teilnehmen. Eine Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten und Fortschritte im Bogenschießen mit anderen Schützen zu messen. Doch wann beginnt man damit? Wie lange muss man warten, bis man an einem solchen Turnier teilnehmen kann? Ein Jahr oder länger? Wie gut muss man dann bereits treffen, bevor man sich mit anderen Bogenschützen messen darf? Sicherlich ist eine Meisterschaft das Ziel erst nach Jahren des Trainings und einer sehr sicheren Trefferquote. Aber muss man deshalb immer so lange warten?

Unsere Neugierde wird durch die Frage eines Bogenfreundes überraschend früh bereits gestillt. Er erzählt uns, dass am Samstag und Sonntag 20.11. und 21.11. ein 3D-Turnier beim Bogensport-Club Buronen bei Kaufbeuren stattfindet und ob wir denn nicht Lust dazu haben, mitzukommen.

Die Antwort fällt uns nicht schwer, die Neugier ist groß und die Furcht, sich wegen mangelnder Treffsicherheit zu blamieren, wird deshalb einfach beiseite geschoben.

Also geht es am frühen Morgen des 21.11. Richtung Kaufbeuren. Das Wetter ist sehr herbstlich - es ist neblig und ziemlich kühl. Aber der Wetterbericht am Tag zuvor machte Hoffnung, dass der Nebel nur eine morgendliche Erscheinung bleiben würde und im Verlauf des Tages eventuell sogar die Sonne zu sehen sein sollte.

Also gab es kein schlechtes Wetter und außerdem haben wir die entsprechende Kleidung für solche Witterung.Bei diesem Parcours handelt es sich nicht wie gewöhnlich um einen längeren Rundkurs mit unterschiedlichen Zielen, sondern die 10 Abschusspflöcke befinden alle auf einer Linie am Fuß einer ansteigenden Wiese. Die Ziele stehen auch nicht in Schussrichtung nebeneinander, sondern kreuz und quer in unterschiedlichen Distanzen im Hang der Wiese verteilt. Fast alle Schüsse sind Bergaufschüsse und die Distanzen sind auch nicht von Pappe. Manche Ziele sind in dem diffusen Licht und dem Nebel nur schwer auszumachen.

Durch den feuchten Nebel bei Temperaturen um die 5 Grad ist eine offene Feuerstelle ein gerne aufgesuchter Treffpunkt.

Durch diese äußeren Bedingungen ist es für uns Einsteiger nicht besonders einfach ein einiger Maßen akzeptaples Ergebnis zu erzielen. Wie schon oben erwähnt, soll der Spaß und das Sammeln von Erfahrungen im Vordergrund stehen. Auch das Treffen mit Gleichgesinnten - es wurde viel gelacht - ist ein schönes Erlebnis.

Nach der ersten Runde sorgen die Buronen an ihrer Hütte mit warmer Suppe, Würstchen, Kaffee, Kuchen und diversen Getränken für die nötige Stärkung.

Anschließend absolvieren wir eine 2 Runde.

Wir haben unsere Wertungszettel nur zur Erinnerung an unsere erste Turnierteilnahme mitgenommen - diese bleiben vorerst unter Verschluss ;)


Fazit:

Es hat uns großen Spaß gemacht an einem solchen Wettbewerb das erste Mal teilzunehmen.

Wir haben nette Leute kennengelernt, konnten ein bisschen fachsimpeln und natürlich auch Bogenschießen. Dabei lernten wir auch wieder neue Distanzen und Aufstellungen der Ziele kennen. Und die herbstliche Witterung trug mit ihren Nebelschwaden auch noch dazu bei, das Ganze etwas interessanter zu gestalten, in dem sie die Ziele manchmal fast unsichtbar machte.


Es war unser erstes Turnier aber ganz bestimmt nicht das Letzte. Wir hatten einen schönen Tag mit netten Leuten, auch wenn die Sonne es dann doch nicht geschafft hat, den Nebel zu vertreiben.

 

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